Kongress Burnout und Resilienz

Vom 22. bis 25. Mai fand der diesjährige Kongress der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen statt. Er bot ein umfangreiches Angebot von Expertenvorträgen und Informationen zu den Themen Burnout und Resilienz. Das Fazit: Resilienz ist ein wirkungsvolles Gegenmittel zu Burnout!

Mit dem diesjährigen Thema „Burnout und Resilienz“ stand für uns außer Frage, als Arbeit im Gleichgewicht mit seinen Kooperationspartnerinnen des Resilienzzentrum Osnabrück dort vertreten zu sein. Die Vielfalt der Themen gab ein umfassendes und ganzheitliches Bild zur Problematik von Burnout und zu den Möglichkeiten von Resilienz als Gegenmittel. Der Rahmen in dem hübschen Kurort Bad Kissingen hat sehr passend zur Entschleunigung beigetragen.

Wir haben viele Vorträge und Workshops besucht und uns mit andere Teilnehmenden ausgetauscht. Durch die vielseitigen Eindrücke, Perspektiven und Methoden konnten wir unser Thema Resilienz von neuem mit Interesse und Freude durchdringen. Es wurde klar, welch große Bedeutung dem Thema Resilienz als Gegenmittel zu Burnout für jeden persönlich, in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft zukommt. Spezialisten unterschiedlichster Herkunft bestätigten uns in Ihren Vorträgen darin, dass unser Verständnis von Resilienz mit deren Auffassung und wissenschaftlichen Erkenntnissen korrespondiert. Dadurch inspiriert und ermutigt werden wir unsere wertvolle und erfolgreiche Arbeit zum Aufbau und Ausbau von Resilienz auf der persönlichen und auf der Organisationsebene leisten. Inhaltliche Substanz, methodische Erfahrung und wertschätzender Umgang sind die Grundlage, auf der wie diesen Prozess lebendig entwickeln und erweitern.

Hierzu bietet Arbeit im Gleichgewicht ein umfassendes Angebot. Neu in unserem Angebot ist die Weiterbildung Resilienz in der Führung für Führungskräfte aller Führungsebenen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Oder sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Resilienz in Unternehmen und Organisationen

Burnout ist die Verknüpfung von persönlich empfundener Belastung, gesellschaftlichem Druck sowie der Wandel in der Arbeitswelt durch Arbeitsverdichtung, zunehmender Zeit- und Arbeitsdruck, instabile Arbeitsverhältnisse. Insofern muss dem Phänomen Burnout auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene begegnet werden.

Burnout führt immer in den Zustand einer Krise. Diese wiederum ist die Chance etwas zu verändern. Resilienz (Widerstandskraft) ist ein Gegenmittel von Burnout. Sie ist die „Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen.“(Dr. Joachim Galuska). Eine gut entwickelte Resilienz führt weg von Vulnerabilität (Verletzlichkeit) hin zu Stärke, Kompetenzen, Fähigkeiten die als Schutzfaktoren vorhanden sind.

Hohe Kosten wegen psychischer Erkrankungen

Seit Jahren nehmen psychische Erkrankungen zu und belasten die Wirtschaft und Volkwirtschaft mit enorm hohen Kosten. Laut statistischem Bundesamt belaufen sich die Gesamtkosten jährlich auf ca. 100 Mrd. EUR für Behandlungen, für Produktionsausfall und für Ausfälle bei der nachfolgenden Bruttowertschöpfung. Jede zweite Frühverrentung erfolgt aufgrund psychischer Erkrankungen. Organisationen leiden zudem an Fachkräftemangel und spüren die Auswirkungen der demografischen Entwicklung.
Immer mehr Organisationen sehen Handlungsbedarf und erkennen, dass es sich bei dem Thema Resilienz nicht nur um ein Modewort oder einen neuen Trend handelt. Sondern es geht um eine Kompetenz der Zukunft (Sylvia Kéré Wellensiek), die für das Überleben einer Organisation von grundlegender Bedeutung sein kann.

Was bedeutet resiliente Organisation?

Es geht um die Kooperations-, Innovations- und Anpassungsfähigkeit einer Organisation. Die Entwicklung einer resilienten Organisation erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen und bezieht alle Akteure mit ein. Sie bedeutet

  1. eine eigene Unternehmenskultur zu entwickeln in Bezug auf grundlegende Anliegen, Ziele und Werte der Organisation.
  2. eine Werteorientierung. Definieren von Werte und Ziele für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Das innerste Anliegen, was wichtig ist um produktiv und erfolgreich zu sein.
  3. Organisationsentwicklung. Eine permanente Anpassung von Strukturen, Kommunikations- und Ablaufprozessen.
  4. Führungskräfteentwicklung. Achtsame, gesunde Selbstführung, vertrauensvolle Mitarbeiterbeziehungen, klare Kommunikation.
  5. Mitarbeiterentwicklung. Erlangen von Selbstbewusstheit/-vertrauen, Anpassungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Vernetzungsfreude.

„Persönliche und organisationale Resilienz greifen eng zusammen. Die Ressource Mensch ist als strategisches Thema zu begreifen“, so Wellensiek. Das Entwickeln einer resilienten Organisation funktioniert nur dann, wenn die obersten Entscheider den Prozess aktiv angehen und alle ihn mit gestalten. Diese Entwicklung braucht Zeit.

Der Aufwand lohnt:

Resiliente Organisationen sind nachhaltig belastbar und effizient.  Es sind lernfähige und lebendige Organisationen. Der Umgang mit veränderte Marktanforderungen oder Krisensituationen wird flexibler, die Mitarbeitenden übernehmen Verantwortung für das Ganze. Die Attraktivität als Arbeitgeber steigt genauso wie Motivation und Produktivität der Mitarbeitenden. Arbeit im Gleichgewicht ist spezialisiert auf die Entwicklung von resilienten Organisationen.

Sprechen Sie uns an und fordern Sie unser Angebot.
Telefon (069) 43057878  | E-Mail info@arbeit-im-gleichgewicht.de

 

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