Kundentag BGM in der Sozialwirtschaft

Gesunde Mitarbeiter – gesunde Unternehmen – Strategien und Fördermöglichkeiten
ist das Motto des Kundentages BGM am Donnerstag, 24. September 2015 findet

Hohe Beanspruchung kennzeichnet den Arbeitsalltag in der Sozialwirtschaft. Dazu kommen Fachkräftemangel und alternde Belegschaften als zentrale Herausforderungen für Unternehmen und Institutionen. Auch zunehmende Digitalisierung beeinflusst die Zukunft der Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen. Und im Wettbewerb um die besten Köpfe sind Unternehmen und Institutionen heute mehr denn je gefordert.

Ein umfassendes Gesundheitsmanagement und kontinuierliche Resilienzförderung tragen entscheidend dazu bei, die Mitarbeitergesundheit und Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu stärken, die Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern und so das Unternehmen/die Institution auf ein starkes Fundament zu stellen.

Der Aufbau eines wirkungsvollen integrativen Gesundheitsmanagements umfasst viele Bereiche und muss systematisch entwickelt werden. Welche Konzepte wirken und wie Sie finanzielle Unterstützung bekommen, erfahren Sie am

Donnerstag, 24. September 2015, von 9.00 bis 16.00 Uhr
AiG-Seminarzentrum Frankfurt
63067 Offenbach, Kaiserleistraße 55

Das Besondere am Kundentag „Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Sozialwirtschaft“: Sie erhalten viele Informationen zu konkreten Umsetzungsstrategien und Angeboten:

  • Die Veranstalterinnen stellen ihr Beratungskonzept businesscare vor
  • Best Practice Beispiele zeigen die Wirksamkeit auf
  • Ausgewiesene Experten präsentieren ihre Lösungen
  • Fachberaterinnen der „Offensive Mittelstand“ und „unternehmensWert:Mensch“ informieren über Fördermöglichkeiten
  • Das Strategiespiel Arbeit 4.0 setzt neue Reize und regt den Dialog an
  • Informationsinseln bedienen zusätzlichen Informationsbedarf
  • Und für Ihr gesundes leibliches Wohl ist gesorgt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist immer dann erfolgreich, wenn alle Akteure gemeinsam am Prozess arbeiten. Deshalb richtet sich unser Kundentag an alle Entscheider, interne Fachleute für Gesundheitsmanagement sowie die betrieblichen Interessenvertretungen.

Neben den Vorträgen erwarten Sie Informationsinseln an denen Ihnen die Referentinnen und Referenten in den Pausen und nach der Veranstaltung für Fragen und Fachberatung zur Verfügung.

Die Veranstalterinnen Ingerose Hill und Sabine Horn führen Sie durch die Veranstaltung.

Für Ihr gesundes leibliches Wohl ist gesorgt. Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei.
Melden Sie sich jetzt an und freuen Sie sich mit uns auf einen interessanten Austausch!

Link zur Anmeldung

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Referent/-innen und deren Themen


Martin Adamczyk, Caroline Haas  Fa. Salutrain
Sportwissenschaftler/-in M.A., Betr. Gesundheitsmanager/-in
Thema: Arbeit und Gesundheit in Balance
Unter dem Aspekt der Verhaltensprävention erfahren Sie, mit welchen Methoden die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter objektiv gemessen werden kann und wie individuelle Bewegungsprogramme erstellt werden. Zur Verhältnisprävention zeigt  Salutrain auf, wie durch konkrete Beratung die arbeitsbedingten, körperlichen Belastungen reduzieren werden können.

 

Ingerose Hill, SAdQ
Zertifizierte TQM – Auditorin für ISO 9001:2008, Prozess- und Projektberaterin
Thema: ESF Förderprogramm unternehmensWert:Mensch / neue Förderperiode
Ab August 2015 startet die neue Förderperiode. Was sich ändert, wer Förderungen wie beantragen kann und was genau gefördert wird, erfahren Sie von Frau Hillin diesem Vortrag.

 

Sabine Horn, Arbeit im Gleichgewicht
Coach (FH) DGSv, Resilienztrainerin, Buchautorin, Systemische Beraterin
Thema: businesscare – gesund und motiviert durch BGM
Sabine Horn und Inge Hill begleiten ihre Kunden von der Analyse bis hin zur Wirksamkeitskontrolle bei der Implementierung eines nachhaltigen, integrativen betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dabei kommt es ihnen im wesentlichen auf Partizipation aller Akteure im Unternehmen/in der Institution an. Die Maßnahmen können u. a. durch unternehmensWert:Mensch gefördert werden.

Dr. Winfried Krieger
Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
Thema: qu.int.as  – Integrative Managementsysteme als Basis eines erfolgreichen Arbeitsschutzes
Mit dem qu.int.as Angebot der BGW können Mitgliedsbetriebe die Belange des Arbeitsschutzes in ihr bestehendes Qualitätsmanagementsystem integrieren. Bestehende Anforderungen zur Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten können so systematisch und nachweislich gemanagt werden.

Mathias Kuhnert
Geschäftsführer Mobiler Pflegedienst Im Ried GmbH, Heilbronn
Best Practice – Beispiel im Projektmodell unternehmensWert:Mensch
Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Doch welche Schritte sind nötig, um sich diesen Erfolg zu sichern? Was kann ich durch Beteiligung und Einbindung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen? Gibt es „Risiken und
Nebenwirkungen“ und wenn ja, welche? In diesem praxisnahen Vortrag erfahren Sie
aus erster Hand, worauf Sie sich beim Förderprogramm unternehmens:Wert Mensch
einlassen müssen und welche Resultate Sie erzielen können, wenn Sie sich der
Herausforderung stellen.

Dr. Margarete Mantke-Geiger
DQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen)
Auditorin, EFQM-Assessorin, Klinisches Risikomanagement
Geprüfte Fachberaterin für Dienstleistungs-Excellence nach DIN SPEC 77224
Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement nach DIN SPEC 91020
Die DIN SPEC 91020 ist eine neue Norm, die die Grundlage für eine strukturierte und nachhaltige Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement legt. Sie erfahren, worauf es ankommt bei der Einführung eines Betriebliches Gesundheitsmanagement nach dieser Norm und wie eine Zertifizierung möglich ist.

 

Silke Paritschkow
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Arbeitswissenschaft der TU Dresden
Thema: INQA und Offensive Gesund Pflegen – Selbstbewertungsinstrumente
Der Vortrag stellt die Arbeit der Offensive Gesund Pflegen innerhalb der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) vor.  Es werden INQA-Selbstbewertungsinstrumente vorgestellt, die auch für kleinere Unternehmen der Gesundheitsbranche leicht anwendbar sind. Praxisbeispiele, wie Pflegeeinrichtungen unter Einbeziehung Ihrer Beschäftigten zielgerichtet in fünf Handlungsfeldern Maßnahmen zur verbesserten Demografiefestigkeit ergriffen haben, ergänzen den Vortrag.

Mario Pizzala
Einrichtungsleiter Seniorenzentrum Steinau und Kreisruheheim Gelnhausen/ Main-Kinzig-Kreis
Best-Practice-Beispiel: Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit lebenserfahrener Mitarbeitenden
In diesem Impulsvortrag geht es darum, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um lebenserfahrene Mitarbeiter (50+) den Übergang in den Ruhestand barrierefrei zu gestalten und für  den Wissenstransfer rechtzeitig Sorge zu tragen. Hierzu empfiehlt es sich die Perspektive zu wechseln und sich in die Situation des lebenserfahrenen Kollegen zu versetzen. Ein entscheidender Aspekt ist hierbei die Orientierung nach Bedürfnissen der Mitarbeiter, d. h. das die Chance besteht, die Arbeitszeit subjektiv an der privaten Situation oder dem jeweiligen Gesundheitszustand anzupassen.

Diane Sommer
Geschäftsleitung Seniorendienste Bad Wimpfen
Best Practice – Beispiele im Projektmodell unternehmensWert:Mensch
Was haben wir durch das Förderprogramm erreicht?

Helge Stolz
Sachverständiger für IT und Datenschutz, Mitglied im VEGS e.V.
Thema: IT und Digitalisierung und BGM – Wie passt das zusammen?
Die Arbeitswelt verändert sich zunehmend durch Digitalisierung. Das führt häufig zu Belastungen bei den Beschäftigten. Sie erhalten Impulse, welche Maßnahmen gegen Stress und Belastungen durch IT-Anwendungen hilfreich sind.

Sabine Trept
Diakonie Deutschland, Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege
Referentin für das Projekt Qualitätssicherung in der Pflege
Thema: Diakonie-Siegel-Pflege Version 3
Seit September 2014 ist das Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel Pflege in seiner dritten Version veröffentlicht. In der Überarbeitung des Leitfadens für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems hat die Diakonie Deutschland neben den neusten gesetzlichen und behördlichen Anforderungen, eine fachliche und inhaltliche Aktualisierung vorgenommen und dabei gesellschaftlich gegenwärtige Themen integriert. In der Version 3 des Diakonie Siegels Pflege sind Themen wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie das Betriebliche Eingliederungsmanagement und der Datenschutz einbezogen worden.

Graham Waters
Versicherungskaufmann, Allianz Agentur Offenbach
Thema: Allianz Betriebliche Krankenversicherung
Fachkräftemangel und alternde Belegschaften sind heute die zentralen Herausforderungen für Unternehmen. Eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung kann entscheidend dazu beitragen, das Unternehmensimage als attraktiver Arbeitgeber zu stärken. Ein weiterer Vorteil: Durch bessere Gesundheitsversorgung lässt sich der Krankheitsstand senken und die Produktivität und die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.
Im Schnitt sind Arbeitnehmer 12,5 Arbeitstage krank. Bei Mitarbeitern über 55 steigt dieser Wert sogar auf 22,6 Tage. Wenn nur ein halber Tag weniger Krankenstand pro Mitarbeiter gemeldet wird, bedeutet das bei einer Belegschaft mit 40 Mitarbeitern eine Ersparnis von fast 15.000 €.